Zweiter Surftrip nach Frankreich – Sonne, Spaß und gute Wellen

Mai 26, 2023
Xena Comanelea

Dieses Jahr hat es das Surf Team Carinthia das zweite Mal in den Süden Frankreichs verschlagen. Eine Woche lang ging es vom 01. – 08. April wieder nach Hossegor/Seignosse – einer der besten Surfspots Europas. Dank der Unterstützung der KELAG, der Bootswerkstatt Zeichen und Doc Weingart wurde diese Woche unvergesslich!

Nach den zwei erfolgreichen Surftrips letztes Jahr, konnten wir es kaum erwarten, wieder eine gemeinsame Woche surfen zu gehen.17 Vereinsmitglieder haben Wetsuits, Surfboards, Surfskates und alles, was noch dazu gehört, eingepackt und sind mit dem Auto oder Flieger in den Süden Frankreichs gereist.

Die kalten Wintermonate haben uns nur davon träumen lassen. Doch wir haben uns während dieser Zeit auf das Surfen vorbereitet. Mit regelmäßigen Trainings, wie z. B. Pop-up-Übungen auf der Popupmatic für einen guten Take-Off, Balance-Boards von Woaz-Board für mehr Stabilität oder Blackroll-Übungen um Verspannungen vorzubeugen. Darüber hinaus haben wir Surf-spezifische HIIT Workouts und Yoga-Sessions integriert. So haben wir die Wintermonate erfolgreich genutzt, um an unserer Fitness zu arbeiten und sind dann mit voller Energie und Vorfreude nach Frankreich gefahren. 

Hossegor – Surfen im Süden Frankreichs

Hossegor liegt an der französischen Atlantikküste und ist bekannt für endlose Sandstrände, beeindruckende Dünen und perfekte Wellen. Der charmante Ort erinnert an Kalifornien, gepaart mit dem französischen Flair – bietet Hossegor eine tolle Mischung aus Surfshops (Outlets), Patisserien, coole Restaurants und gemütliche Unterkünfte. 

Die Region ist für ihre konstanten und kraftvollen Wellen bekannt, die perfekt zum Surfen sind. Egal, ob AnfängerIn oder erfahrene/r SurferIn – es gibt hier Wellen für jeden.

Unterkunft 

Das Surfcamp selbst befand sich in der Nähe zum Strand, sodass wir morgens nur wenige Schritte entfernt mit einem frischen Kaffee oder Tee in der Hand die Wellen abchecken konnten. Im Erdgeschoß befindet sich ein kleines Café, Restaurant und ein Surfshop, wo man sich auch gleich Surfboards & Softboards ausleihen kann. Das Haus besitzt eine große Grünfläche und lädt einfach zum Entspannen im Freien ein. Außerdem befindet sich hinter dem Haus eine Outdoor-Dusche mit warmen Wasser, welches nach dem Surfen einfach herrlich ist.

Im oberen Geschoss des Hauses befindet sich der Wohnbereich. Das Beachhouse ist modern und offen gestaltet, was den großen Aufenthaltsraum mit genügend Tageslicht durchflutet und eine große Couch lädt zum Chillen ein. Es gibt unterschiedliche Zimmergrößen – eines mit 6 Stockbetten & eigenes Bad (da haben alle Surfergirls geschlafen), und drei weitere Zweibettzimmer & Bad den Gang entlang. Im Dachgeschoss befindet sich ein gemütliches 6er Dorm mit Einzelbetten. 

Eine Woche voller Ereignisse

Hinfahrt

Bereits die Hinfahrt von Villach nach Hossegor war ein reines Abenteuer. Einige Vereinsmitglieder sind mit dem Flugzeug nach Frankreich. Die andere Hälfte ist mit dem Vereinsbus und zwei weitere Autos durch Deutschland nach Frankreich gefahren. Ingesamt sind es 20h Fahrt, da hat man eine Menge Zeit sich zu unterhalten und unterschiedliche Musik zu hören. Besonders die Landschaft durch Frankreich ist einfach sehenswert. 

Der Vereinsbus hatte zwischenzeitig eine Panne in Pforzheim/Deutschland, weshalb einige Vereinsmitglieder vor Ort übernachten mussten (der Rest ist weitergefahren), da die Werkstatt um diese Uhrzeit nicht mehr geöffnet hatte. Das Problem wurde am nächsten Tag jedoch rasch gelöst und die Reise konnte weitergehen. Am Samstagabend sind dann alle Vereinsmitglieder sicher angekommen und die Surfwoche konnte losgehen.

Die ersten Tage

Die ersten zwei Tage waren regnerisch und kühl. Das hat uns aber nicht viel ausgemacht, da wir uns von der langen Fahrt erholen mussten. Darum sind wir die Tage in die Surf-Outlets von Hossegor gefahren und haben uns einige tolle Schnäppchen geholt. Da gab es Surfshops und Surfmarken soweit das Auge reicht. Zwischendurch haben wir uns unsere Surfskates geschnappt und sind durch die Straßen gecruised. Am selben Abend haben wir gemeinsam gekocht und haben uns einen Film angesehen. Der zweite regnerische Tag verlief ähnlich und am zweiten Abend sind wir dann gemeinsam in ein Restaurant, wo es leckere vegetarische/vegane Burger und Bowls gab. 

Die Wellen & das Surfen

Das gute Wetter in der restlichen Woche trug maßgeblich zu unserem unvergesslichen Aufenthalt bei. Die Sonne schien fast jeden Tag, was bedeutete, dass wir den Großteil unserer Zeit draußen verbrachten. Ingesamt hatten wir gute Wellen, vor allem für die Rookies gab es „surfbare“ Weißwasserwellen. Rund um Hossegor gibt es eine Reihe von beliebten Surfspots, die für AnfängerInnen und erfahrene SurferInnen geeignet sind.

Es waren AnfängerInnen, sowie Fortgeschrittene mit dabei. Diesmal waren es fünf Mitglieder, die das erste mal auf ein Surfbrett standen oder bereits vor Jahren gesurft sind.

Vom Surfcamp wurden alle AnfängerInnen mit Wetsuits (Neoprenanzug) und Softboards für die ganze Woche ausgestattet. Der Rest der Crew hatte die eigene Ausrüstung mit dabei. Der Atlantik beträgt im April ca. 15 Grad Celsius, aber mit einem 4/3 oder 3/2 Wetsuit ist man gut ausgestattet. Außerdem bewegt man sich im Wasser, wobei einem sowieso warm wird. Dank dem Verein gab es vergünstigte Surfstunden. Der Surfkurs fand am Vormittag statt, parallel dazu gingen ebenso alle anderen MitgliederInnen surfen.

Ebenso dabei waren unsere zwei jüngsten Mitglieder (14&11). Wobei ein Junge bereits letztes Jahr schon dabei war und es dieses Jahr riesige Fortschritte zu sehen gab. Er hat sich mit allen anderen ins Line-Up getraut und hat selbstbewusst mehrere kleine Wellen gesurft. 

Bonne Cuisine 

Zum Frühstück gab es jeden Tag frische Baguettes, Croissants oder Chocolatine (wie im Südwesten Frankreichs genannt) mit einer köstlichen Auswahl an Käse, frisches Obst & Gemüse, Aufstriche, Müsli und vielen mehr. Dadurch waren wir für einen Tag voller Surfspaß mit ausreichend Energie versorgt. 

Nach dem Surfen waren wir jedes Mal hungrig. Aus diesem Grund, haben wir uns von den umliegenden Supermärkten, jede Menge Snacks und kleine Mahlzeiten geholt. Ansonsten haben wir gemeinsam gekocht oder sind in den umliegenden Restaurants essen gegangen. Gekocht haben wir: vegane Wraps, Zucchini-Pasta, Australian Pie oder vegetarisches Curry. Den letzten Abend haben wir beim Haus verbracht, denn gleich dahinter befand sich ein Restaurant – dort haben wir richtig gute Pizza gegessen.

Besides surfing – Surfskate, Shoppen, Spielabende

Neben dem Surfen waren wir Surfskaten, haben Volleyball gespielt, Yoga gemacht oder einfach in der Sonne gechillt. Einige sind zum Shoppen in die Outlets gefahren. Andere eine Runde spazieren und haben die charmante Umgebung erkundet. An einem Tag sind wir in die Stadt gefahren und haben uns Souvenirs geholt. 

Wir hatten ebenso Spielabende und haben uns Filme & Dokus übers Surfen angesehen – eine richtig gute Empfehlung von uns ist die Doku über Gerry Lopez https://www.youtube.com/watch?v=GeTMPJ2B5VE. Von unseren Vereinsobmann Max Widnig gab es ebenfalls eine Theoriestunde übers Surfen und alles was man dazu wissen sollte – Strömungen, Art der Wellen, Forecast lesen etc.  

Highlights der Woche

Am Mittwoch haben wir einen Tagesausflug nach Hendaye unternommen. Die Stadt befindet sich direkt an der Grenze zu Spanien und liegt zwischen Meer und Gebirge. Der drei Kilometer lange Sandstrand mit faszinierender Bergkulisse bietet gute Surfbedingungen. Die lange Strandpromenade hat uns zum Surfskaten oder einfach flanieren eingeladen. 

An diesem Tag war großer Swell angesagt (hohe Wellen), weshalb wegen der Bucht in Hendaye die Wellen leicht gebremst und damit viel kleiner ankommen als in Hossegor. Wir haben den ganzen Tag in Hendaye verbracht. Am Abend machten wir uns mit unseren Surfskates auf den Weg in die Stadt, um was zu essen. Der Tag hat eine Menge Spaß gemacht und wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. 

Am letzten Tag sind wir zum beliebten Surfspot nach La Sud. Der Spot war überfüllt und im Line-Up waren viele SurferInnen. Dennoch hatten wir Spaß und haben uns einige Wellen geschnappt. Nach dem Surfen haben wir uns bei einem Lokal an der Strandpromenade eine gesunde Poke-Bowl geholt. 

Am Abend sind einige unserer erfahrenen SurferInnen am naheliegenden Strand zu einem Sunset-Surf aufgebrochen. Der Rest der Crew hatte sich den Sonnenuntergang vom Strand aus angesehen und mitgefiebert. Der Sonnenuntergang am Strand war die Krönung einer unglaublichen Woche, mit tollen Menschen, viel Spaß und gute Wellen. Mehr kann man sich nicht wünschen. 

Recap – Memories were made

Eine unvergessliche Woche, die uns mit dem Meer und Surfen wieder vereint hat. Wir haben nicht nur Wellen gesurft, sondern auch eine tolle Community gestärkt. Das Meer und Surfen schenkt uns Freiheit, Abenteuer und ein Gefühl der Leichtigkeit, wenn wir uns auf den Wellen bewegen und eins mit dem Wasser werden. Surfen ist einfach mehr als nur ein Sport. Unsere Leidenschaft fürs Surfen möchten wir miteinander teilen und freuen uns, all die neuen SurferInnen im Verein begrüßen zu dürfen. 

Hier kannst du dir auch unseren ersten gemeinsamen Surftrip vom letzten Jahr durchlesen. Vielleicht bist du nächstes Jahr auch bei unseren Surftrip dabei? Wenn du mehr Einblicke und Impressionen aus unserem Verein sehen willst oder deine Leidenschaft fürs Surfen mit einer coolen Community teilen möchtest, kannst du uns gerne auf Instagram folgen oder willst gerne Mitglied werden, dann schreib uns einfach an aloha@surfteamcarinthia.com

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